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In der Musikszene sind die “Lab Addicts” noch ein unbeschriebenes Blatt. John Thomason (JCT) hat bereits mit zehn Jahren im Gospelchor seines Vaters gesungen, Gedichte geschrieben und eigene Lieder produziert. Marcel D Brooks kommt aus Jamaica. Sein Gesangstalent hat er früher in den Pentecostal Churches trainiert. Auch Robert Betrus hat sein Gesangstalent recht früh entdeckt und bereits in unterschiedlichen Bands ausgelebt. Als Sänger, Produzent, Bassist, Keyboarder und Drummer gilt er als Multitalent der Band.
Mit Hilfe von Di-Lee-Promotions wollen diese drei Jungs aus New Jersey jetzt ihre große Karriere starten. Als kleinen Vorgeschmack auf ihr musikalisches Können haben sie Anfang diesen Jahres das limitierte Album „Essential Elements of Soul” veröffentlicht. Mit SoulSite-Redakteurin Linda Könnecke sprach Sänger JCT über die vier Elemente, das Versuchslabor und die neugierigen Kids.
Linda: Wie hat eure Bandgeschichte angefangen? JCT: D und ich kennen uns noch aus einer anderen Gruppe, die sich aber aufgelöst hat. Nach der Trennung blieben wir trotzdem immer in Verbindung. Vor vier Jahren habe ich dann Robert bei einem Künstlerabend getroffen. Zuerst hatte ich meinen Auftritt, danach kamen wir uns Gespräch und sofort stimmte die Chemie. Zusammen mit D gründeten wir „Lab Addicts“.Ich habe gesehen, dass ihr in New Jersey nicht unbekannt seid. Habt ihr dort öfters Auftritte? Wir treten seit einigen Jahren regelmäßig in Live-Clubs und bei Festivals auf. Manchmal haben wir auch Konzerte in New York, das aber weniger. Egal wo wir sind, das Publikum gibt es jedes Mal ein gutes Feedback. Und was dürfen die Fans unter eurem Bandnamen verstehen? Für die Produktion unseres Albums waren wir die vergangenen Monate ständig im Studio. Zwar haben wir auch normale Berufe, doch jede freie Minute haben wir in unserem „Labor“ verbracht, um neue Songs aufzunehmen. Dort herrschte stets ein bestimmtes „vibe“, das man mit all seinen unterschiedlichen Nuancen auch in unserer Musik hören kann. Wir waren so versessen auf diese Arbeit, das man uns eben auch als Abhängig dieses Projekts nennen kann. Als Albumtitel habt ihr „Essential Elements of Soul“ ausgewählt. Aus der Geographie weiß ich, dass es nur vier Elemente, eben Wasser, Erde, Feuer und Wind, gibt. Wie sieht das bei euch aus? Ich weiß worauf du anspielst. Die Gruppe „Earth, Wind & Fire“ spielt ja auch mit dem Bild der Urstoffe. Bei uns geht es aber um mehr als nur drei oder vier Elemente. Es spiegelt die Vielfalt unserer Musik wieder, die unterschiedlichen Stilrichtungen unserer Songs. Bei der Tracklist ist mir aufgefallen, dass ihr nur acht Songs drauf gepackt habt. Warum nicht mehr? Wir hätten eigentlich jede Menge Songmaterial um vielleicht 13 oder 14 Tracks auf ein Album zu packen. Aber erst mal sollen uns die Leute kennen lernen, von allen musikalischen Seiten her.Was die verschiedenen Richtungen angeht, wo ordnet ihr euch ein, im Neosoul, wie manche behaupten, oder doch eher im R&B? Wir nennen das „Greedy Soul“. Der besteht aus souligen Melodien, bietet aber mehr als die gängigen R&B-Songs, etwas kantiger mit HipHop-Elementen. Du hast mir vorhin erzählt, dass du Kinder an einer Musikschule unterrichtest. Was halten die von eurem „Greedy Soul“? Ganz ehrlich, viele wissen gar nicht davon. Wenn ich unangekündigt unser Musik laufen lasse, fragen sie oft, ob das ein neuer Song von Usher oder einem anderen R&B-Star sei. sei. Das ist für uns natürlich das beste Feedback überhaupt. Häufig sind es dann die Eltern, die uns von Auftritten kennen und ihren Kindern verraten, wer die Musik gespielt hat. Die Kids, die älteren Musikfans – alle wollen davon hören und soweit ich weiß ist Di-Lee momentan sehr damit beschäftigt, euch auch als Newcomer in Europa zu promoton. Ja, das geht fleißig voran. Wir freuen uns darauf, endlich auch in Dänemark, Deutschland und Großbritannien bekannt zu werden. Ich weiß, dass bei euch drüben viel Soulmusik gespielt wird, weswegen wir dort vor allem in den Club in direktem Kontakt mit dem Publikum auftreten wollen.
Dies könnte den Lab Addicts durchaus gelingen. Alle Songs des Albums „Essential Elements Of Soul“ sind von den Jungs selbst geschrieben und produziert. Die acht Tracks liefern eine gesunde Mischung aus Step (“Dance All Night”), leichten Up-Tempo-Nummern (“Movement”) und gefühlvollen Soul-Balladen (Just 4 Love).
Wer nicht die Katze im Sack kaufen will, hört vorab bereits ins Album rein unter www.soulchoonz.com.
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