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Studiert hat sie “Vocal Performance” an der Highschool und der Universität Omaha in Nebraska. Doch Tasha LaRae will mehr als nur das theoretische wissen. Sie möchte raus auf die Bühnen und ihren gefühlvollen Gospel-Soul unter die Menschen bringen.
Linda: Du hast mir geschrieben, dass du zur Zeit zwei Jobs hast – als Kundbetreuer in einer Telekommunikationsfirma und auch als „Mary Kay“-Businessteacher. Wie schaffst du das, zusammen mit der Musik? Tasha: Also momentan geht es noch, weil ich die Musik ja nicht hauptberuflich mache. Dadurch kann ich alles relativ gut durchplanen. Wenn die Musik aber Vollzeit wird, dann habe ich ein Problem (lacht).Gleich zu Beginn must du mir etwas mit deinem Namen erklären. Bürgerlich heißt du „Latasha Conway“, aber als Künstlerin nennst du dich „Tasha LaRae“. Woher kommt das „Rae“? Oh, das ist einfach mein zweiter Vorname. Und wenn ich mal verheiratet bin, kann ich immer noch genauso heißen. Das war meine Idee dahinter. Du bist auf dem Sampler “Inspired by Christ: The Mixtape Vol. I” vertreten. Wie kam es zu dem Engagement? Ich hatte einen Auftritt in Atlanta bei der „Music Conference“. Da kam dann der Kontakt zu den Machern der CD zustande. Mittlerweile verkauft sie sich recht gut. Welche Bedeutung hat Gospel-Musik für dich? Für mich ist es mehr als nur eine Musikrichtung. Es ist eine Art zu leben. Weißt du, jedes einzelne Wort, dass ich in meinen Liedern singe, lebe ich auch täglich aus. Das bin einfach ich.
Ein Großteil meiner Auftritte – alleine oder auch im Chor - findet in Kirchen statt und das macht mir einfach riesig Spaß, weil es mein Leben ist. Es gibt Leute, die sagen, Gospel sei “nur extatisches Rumgeschrei”. Was hältst du davon? Oh, demjenigen kann ich überhaupt nicht Recht geben. Bei Musik kommt es natürlich immer darauf an, wie du selbst es empfindest, wie weit du dich dafür öffnest. Viele Künstler sind einfach sehr leidenschaftlich, weshalb Gospel wohl manchmal als „Schreien“ rüberkommt. Dabei gibt es so viele Unterschiedliche Ausrichtungen beim Gospel – modern, traditionell, schwarz oder weiß. Am Ende kommt es aber nur auf eins an: You got soul or not! Wie sieht also dein Plan aus, was wünscht du dir für die Zukunft? Oh, ich will die Welt bereisen und überall meine Musik verbreiten. Die Leute sollen mich kennen lernen und meine ganze Lebenserfahrung auf ihr eigenes Leben anwenden. Ich will sie ermutigen, ihren eigenen Traum anzupacken.
Ihr größter Wunsch ist es natürlich, durch das Internet und auch über die Live-Auftritte eines Tages einen Plattenvertrag zu ergattern. SoulSite wünscht ihr dabei viel Erfolg!
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