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Dieser junge Sänger hat keinesfalls eine Ruben-Figur. Vielmehr ist das sein Vorname. Zusammen mit seinem holländischen Nachnamen ergibt es: Ruben Heerenveen. Sein Vater stammt aus der Karibik, genauer gesagt von den Antillen. Von dort scheint auch das Temperament des Sohnemanns für rhythmische Melodien herzukommen. Alles nachhörbar auf seinem Debütalbum „Exceptional“. Dieser Tage beantwortete der sympathische Neu-Wiener denn auch die Fragen von SoulSite-Redakteurin Linda Könnecke. Allerdings nicht ohne noch einmal auf seine Zweisprachigkeit hinzuweisen: „Danke nochmals für das Interesse. Ich werde die Fragen auf Deutsch und Englisch antworten, das ist etwas einfacher für mich.“ Gesagt getan.
 Ruben Linda: „Exceptional” ist dein erstes Album. Wie fühlt man sich als Debütant? Ruben: Natürlicherweise bin ich gespannt, wie das Album ankommt. Ich habe hart dran gearbeitet und hoffe, dass die Arbeit geschätzt wird. Hoffentlich verkauft sich das Album gut und wird viel in Klubs gespielt. :-)Wie schätzt du als Wahl-Wiener die Musikszene in Österreich und speziell in deiner neuen Stadt ein? First of all bin ich kein Wiener, wohne nur hier. Österreich hat sehr viele talentierte und hungrige Musiker, Sänger, Produzenten usw. Mit einigen habe ich bereits arbeiten können. Meiner Meinung nach ist Österreich aber prinzipiell ein Land, das keine Risiken eingeht. Auf die Art bekommen sehr wenige Talente eine Chance. Dabei brauchst du sie als Musiker, ohne ist es sehr schwierig, dich zu zeigen. Holland ist da viel offener und neugieriger, wodurch sich mehr Möglichkeiten für sie ergeben. Als Produzenten hast du Werner Stanka und Martin Gellner zur Unterstützung geholt. Warum hast du dich gerade für sie entschieden? Da ist eigentlich mehr passiert als geplant gewesen. Martin und Werner waren musikalische Leiter meines ersten Musicals in Österreich. So haben wir uns kennen gelernt, angefangen über Musik zu reden und dann kam der erste Studioversuch. The rest is history. Für zwei Tracks habe ich auch mit DJ Mastercash und DJ Mezuian als Produzenten gearbeitet. Deine kulturellen Wurzeln liegen auf den Antillen. Wie spiegelt sich das in deiner Musik wider? Im Lied „I Want U“ hört man ganz klar die Salsa-Einflüsse. Auf der Single Auskoppelung findet man sogar eine spanische Version. Meine erste Single in Österreich, „Be My Lady“, habe ich auf Spanisch übersetzt. Das Outro „Mi Isla“ ist eine Ode an meine Heimat Curacao. Ich bin sehr stolz auf meine Heimat. Eine sehr schöne Insel. Das wollte ich jedem zeigen – singend.  Ruben Welche Botschaft trägst du denn mit „Regret It“ in die Welt? I believe in karma: If I'm good to you, you'll be good to me. If I don't give a reason to hurt me and you do it anyway.. well then YOU have a problem. So my message is: Treat others the way you want to be treated...and try to be the best you can be at anything all times.Und was steckt hinter dem Song „Come On“?
Wishfull thinking :-) Als ich sechs Jahre alt war, habe ich mich schwer verliebt in meine Freundin. Eines Abends, da war ich 26, dachte ich darüber nach. Wie es wohl sei, wäre ich noch immer mit meiner Jugendliebe zusammen. Als ich mich zurückerinnerte, fühlte ich mich gut, musste lächeln. Und dann entstand der Songtext einfach so in meinen Kopf. Die Beats kommen von Mezuian bei mir zuhause. And there it was like magic. Eigentlich einer meiner coolsten Songs, die ich jemals geschrieben habe, weil es so leicht ging. Du hast bereits in drei Musicals mitgespielt. Wie beeinflusst das deine heutige Arbeit als Solo-Sänger? Hmm.. nicht viel. Musical und solo unterwegs sein sind zwei ganz verschiedene Paar Schuhe. Beim Musical hast du 20.000 Sachen, die dir helfen eine gute Show abzugeben. Vom solo unterwegs sein habe mehr gelernt, vor allem, wie man mit dem Publikum umgeht. Hast du ein schweres Publikum, kannst du als Solokünstler nirgendwo hin, stehst alleine da. Beim Musical hast du Dekoration, Licht, 24 Leute hinter dir, die Band... That's easy work man! Beim diesjährigen „German Open 2007 in Musical and Show Dance” bist du auch Jury Mitglied. Worauf achtest du bei den Kandidaten? Ich finde eigenen Stil und flavor sehr wichtig. Es gibt viele gute Tänzer, aber der Unterschied liegt nicht in dem WAS man, sondern WIE man tanzt. Natürlich achte ich auch auf Technik. Bei HipHop sollte es mehr "in the ground" sein als beim Jazz. Beim letzterem will ich dafür schöne Linien und Haltung sehen, bei HipHop mehr „the Grind“.
Originelle Musikauswahl gefällt mir auch. In Österreich hatten wir letztes Jahr etwa 20 Mal Missy Elliots "Lose Control". Da ist es schwierig, den Tanz interessant zu gestalten. Aber das ist eher etwas, was ich als Juror durchstehen muss. Das ist nicht die Schuld der Tänzer.  Ruben Für dein Alter hast du bereits viel erreicht. Wie stellst du dir die nahe Zukunft vor, welche Pläne oder größeren Wünsche hast du noch als Künstler? Nummer Eins in Deutschland, Holland und England, Spanien, Italien und Frankreich. Dann zweites Album aufnehmen, damit nach USA und es dort versuchen. Das zweite Album wird dann noch besser als das erste, weil ich mehr Geld für die Produktion habe. Was sonst noch? Eine Europa Tournee! Unbedingt. Und ein Haus auf Curacao am Strand, wo ich mit meiner Familie, Freunden und sogar Feinden chille.
Eine eigene Radiosendung möchte ich auch, weil the crap that is played on the radio is really crap. Ich finde Musiq Soulchild und India. Arie gehören on heavy rotation Nicht nur Gwen Stefani und Ferge i( obwohl sie geil ist ) :-) Sonst plane ich, dass sich jeder auf meiner Website unterRubenmusic.com einloggt und mir eine Botschaft hinterlässt. Danke für die Aufmerksamkeit. I hope to see you on the road soon.
Auch SoulSite bedankt sich im Sinne von Ruben mit den Worten: Always listen to your heart. Und für alle anderen empfiehlt sich ein Besuch seiner offiziellen Website unter Rubenmusic.com.
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