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Adam Robertson, stammt aus Chicago und hat vor kurzem seine Debüt-CD “Journey” veröffentlicht. Nebenbei studiert der Mittzwanziger derzeit an der Chicago State University die Business-Aspekte der Musikindustrie und absolviert in seiner Heimatstadt etliche Konzerte mit zwei befreundeten Musikern.
Linda: Was war die erste Soul-Platte, die du dir gekauft hast? Adam: Die erste Soul Platte hatte ich mir von Bobby Brown "I'll Be Cruel" gekauft. Damals war ich sieben Jahre alt.Wie empfindest du, wenn du die Platte heute auflegst? Es war damals einfach lustig, wie ich damals angefangen hatte zu tanzen und dabei meine Beine verdreht habe. Heute genieße ich das Lied einfach wegen dem Text und dem Songwriting. Jetzt hast du noch immer mit Musik zu tun und verdienst sogar dein Geld damit. Warum hast du dich dazu und nicht für einen 08-15-Job entschieden? Als ich gemerkt hatte, dass ich am Singen Spaß habe, wollte ich es auf das Niveau meiner Idel bringen. Künstler und ihre Musik haben mich schon immer inspiriert. Und diese Inspiration will ich mit anderen teilen. Warum hast du dich für R&B entschieden? Mit R&B und Soul bin ich aufgewachsen. Ich glaube, dass R&B-Musik dir erlaubt, auch Schüler anderer Genres zu sein. Hast du jemals eine andere Musikrichtung erwägt? Rock höre ich zurzeit viel mehr. Sting und Aerosmith sind für mich auch Soulmusik.Sprechen wir von deiner eigenen Musik. Was inspiriert dich für deine eigenen Lieder? Ich will mich von jeder Situation, jedem Moment in meinem Leben inspirieren lassen. Obwohl das noch nicht wirklich passiert ist. Aber bis dahin versuche ich einfach das zu beschreiben, was ich fühle, was Leute sagen und was sie vielleicht hören wollen. Und was macht dann einen guten Song aus? Einen zu produzieren ich leichter gesagt als getan. Du must einfach etwas Altes einbauen, genug Neues dazu tun und es muss einen eindeutigen Flavor haben. Keine leichte Aufgabe, wobei eine großartige Produktion und eine gute Stimme schon mal ein Anfang sind. Ich habe dich einst als “Adam Robertson” Kennengerlernt. Deine neue CD hst du aber nun als „Adam Emil“ veröffentlicht. Wo ist der Unterschied? Adam war schon immer mein Name. Emil der mittlere Name meines Vaters, der nach seiner Mutter, Emily, benannt wurde. Sie starb, als er noch sehr jung war. Adam, das bin ich. Emil ist mein lyrisches Ich, meine Stärke und mein Mut. Bei Live-Konzerten arbeitest du mit dem Keyboarder Chris G., manchmal ist auch ein Schlagzeuger dabei. Du spielst Klavier. Wie kam es dazu? Je schneller wir als Musiker wachsen, desto eher können wir noch mehr Shows machen. Man will doch immer Leute um einen rum haben, die mit dir gut zusammenarbeiten und mit denen du ein gemeinsames Ziel verfolgst.Kannst du noch ein anderes Instrument spielen? Vor ein paar Jahren habe ich Altsaxofon gespielt. Und ich will meine Talente in der nahen Zukunft noch weiter ausbauen. Wie beschreibst du jemandem deine Musik, der sie noch nie gehört hat? In der Musik stecken soulige Melodien und Beats, die den Club rocken. Der Sound kommt einfach aus meiner Erfahrung heraus. Das, was du durchgemacht hast, packst du in die Musik und vermittelst es durch die Texte, Melodien und den Rhythmus. Aber wie gesagt, es ist leichter gesagt als getan. Warum kommt Black Music heute kaum noch ohne harte Beats vom HipHop aus, warum gibt es kaum noch melodische Soulsongs? Ich bin mir nicht sicher. Mir kommt es nur darauf an, ob meine Musik unterhalten kann. Musik muss an Energie einfach aggressiver und selbstbewusster sein. Ist das der Grund, warum du die wirtschaftliche Seite der Musikindustrie studierst? Über das Business kann man nie genug lernen, inklusive der Musikindustrie. Mir wurde gesagt, dass die Musikindustrie aus fünf Prozent Talent sowie Fähigkeiten und aus 95 Prozent Geschäft besteht. Das ist einfache Mathematik. Selbst wenn es zehn Prozent Talent sind, die Aussage bleibt die Gleiche. Und trotzdem machst du weiter. Was steht als Nächstes an? Ich will weiterhin die Musik machen, die die Leute hören wollen. Außerdem will ich meine Fanbase erweitern und natürlich auch mehr Platten verkaufen. Adam Emil ist ein Künstler fürs Volk. Was planst du, um diesem Ziel näher zu kommen? Hits!!! Die Nummer Eins Sache lautet, einen Hitsong zu landen. Die Basis, die du dir auslegst, ist entscheidend für deine Karriere. Wenn du ein Lied hast, mit dem sich die Leute identifizieren, dann war es das wert. Und welcher Song ist es wert aufgelegt zu werden, wenn es romantisch werden soll? Gute Frage. Das wäre wohl eine Vielzahl an Liedern. “Crazy love” von Brian McKnight, “Old School Love” von Adam Emil, etwas Usher, Ne-Yo. Ich würde für SIE einfach Musik spielen, mit der sie in Stimmung kommt. Und was macht den Soul deiner Musik aus? Zur souligen Seite meiner Musik gehören das Vergnügen, der Frieden und jede Menge Selbstvertrauen. Mein “Journey” erzählt davon, wer Adam ist. Hier geht es also um viel Selbsterkundung. Es geht darum, wer ich von Natur aus bin, bei Tag und Nacht, um die Person, als die ich geboren wurde. Und die Herausforderung besteht darin, sich selbst treu zu bleiben und niemals den Weg zu verlassen, den man eingeschlagen hat. Sich selbst kennenzulernen und zu erfahren, was einen glücklich macht.
Mehr davon hört man auf dem Debütalbum „Journey“ von Adam Emil und liest man auf seiner offiziellen Internetseite.
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