| biografie |
Tony Toni Tone wurden durch ihren “ehrlichen” Sound, der sich an den klassischen Soul der 60er Jahre orientierte, bekannt. Ihre eingeschworenen Fans nannten sich selbst Toneheads. Ihr ungewöhnlicher Band Name, dessen drei Bestandteile sich jeweils „Tony“ aussprechen, stammt einer Figur, die sie sich ausgedacht hatten, wenn sie Kleidung einkauften. Die drei Musiker von TTT stammen alle aus Oakland, Californa: Raphael war Front-Sänger und spielte die Bass-Gitarre; sein Bruder Dwayne sang im Hintergrund und spielte ebenfalls die Gitarre und deren Cousin Timothy Christian Riley bediente die Drums und das Keyboard. Gründungsjahr war 1987, doch das ein Jahr später erschienene Debüt „Who?“ verzeichnete mit der Single „Little Water“ nur wenig Erfolg, war es doch noch sehr am Gospel orientiert. Das zweite Album „The Revival“ (1990) jedoch brachte sie mit den Songs „Feels Good“ und „It Never Rains (In Southern California)“ in die Charts und zählt zu den Anfängen des berühmt berüchtigten „New Jack Swing“ dieser Tage. Das wohl erfolgreichste Album von Tony Toni Tone war „Sons Of Soul“ mit seinen unterschiedlichen Einflüssen aus dem Funk und Soul Roots. „If I Had No Loot“, “Anniversary” und “Slow Wine” waren einige der Hits. Trotz einer Grammy-Nominierung und besten Kritiken kam 1993 das Gerüchte auf, die Band hätte sich getrennt, weil jeder einzelne von ihnen als Songwriter und Produzent für andere Künstler gefragt war. Im Nachhinein gab die Band an, sie habe das zwischenzeitliche Aus genutzt, um bei verschiedenen anderen Projekten neue Musikideen zu finden. Während dieser Zeit tauschte Raphael auch seinen Nachnahmen in das moslemische „Saadiq““ ein. Das es mit TTT noch längst nicht vorbei sein sollte, bewies das 1996 veröffentlichte „House Of Music“. Daraus bekannt wurden die von DJ Quik produzierte Single „Let´s Get Down“ und die Ballade „Don´t Fall In Love“. Mit „Greatest Hits“ vereinten sich die drei ein letztes Mal, bevor jeder eigene musikalische Pfade einschlug. Als erster der Drei veröffentlichte Dwayne Wiggins 2000 sein Motown Debüt „Eyes Never Lie“. Sein Bruder Raphael, der bereits mit sieben Jahren in der Blues Band seines Vaters den Bass spielte, schloss sich zuerst mit DJ Ali Shaheed Muhammad (ehemals von A Tribe Called Quest) und Dawn Robinson (ehemals En Vogue) für das Projekt „Lucy Pearl“ zusammen und veröffentlichte darauf sein erstes Solo-Album „Vintage“.
von Linda Könnecke
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| Diskografie | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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