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 Curtis Mayfield
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 biografie
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Wo anders kann man Musik mit der Muttermilch aufsaugen als in Chicago, der Stadt des Jazz, Gospel und Blues. Bereits als Teenager war Curtis Bandleader der 'Alfatones', was grundlegend war für seine weitere Karriere.

Anfang der 1950er freundete er sich mit Jerry Butler an. Dieser schlug dem damals 16-Jährigen vor, in seine eigene Band, “The Roosters” neben Richard und Arthur Brook und Sam Gooden mitzusingen. Für die Gruppe schrieb und komponierte Curtis viele Hits. Das Quintett änderte seinen Namen später in “The Impressions” und hatte 1958 ihren ersten Hit mit “For Your Precious Love”. 1961 zog Curtis nach New York, die Gruppe veröffentlichte “Gypsy Woman” und er wurde nach einigen Querelen mit der Plattenfirma Leadsänger. Der Sound dieser Gruppe war sehr gospelgeprägt, was man an Songs wie “Keep on Pushing” und “People get ready” raushört. Curtis selbst beschrieb es als “Gospel, bei dem das Wort 'Gott' ausgelassen wird.” Während dieser Zeit lernte er das Gitarrenspiel autodidaktisch, was später zu seinem Markenzeichen wurde.

1970 verließ Curtis die Band, um seine Solokarriere zu starten. Sein erstes Album “Curtis” enthielt den Klassiker “Move on up". Danach folgte “Curtis Live!”, auf dem noch Material aus der Impressions-Zeit verwertet wurde. Noch im selben Jahr folgte “Roots”.

1972 veröffentlichte Curtis den legendären “Superfly”-Soundtrack, der sich millionenfach verkaufte und vier Grammies erhielt. Zu dieser Zeit arbeitete Mayfield jedoch nicht alleine an seiner eigenen Musik, sondern produzierte für Gladys Knight & The Pips, Aretha Franklin und The Staple Singers. Außerdem hatte er eine Rolle in dem Film “Short Eyes”, zu dem er ebenso den Soundtrack schrieb.
In den 80ern tourte Curtis in der ganzen Welt, weshalb er nicht viel Neues produzierte. 1998 sang er “I´m Gonna Git You Sucke”, ein Jahr später schrieb er einige Songs für den Film “Return of the Superfly”.

1990 war das Schicksalsjahr für Curtis. Während er bei einem Konzert in Brooklyn auftrat, fiel ein Scheinwerfer auf ihn, wodurch er für den Rest seines Lebens am Rollstuhl gefesselt wurde. Seitdem hielt er sich mit der Arbeit sehr zurück. Erst 1996 erschien sein letztes Studio-Album, auf dem er nur noch sang, da er die Gitarre längst nicht mehr spielen konnte. Der Sänger verstarb am 26. Dezember 1999.

 

von Linda Könnecke

 Diskografie
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Jahr
Titel
Review
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soul
       
1970
Curtis
1971
Curtis / Live
1971
Roots
1972
Superfly
1973
Back To The World
1973
Curtis In Chicago
1974
Sweet Exorcist
1974
Got To Find A Way
1975
There's No Place Like America Today
1976
Give, Get, Take And Have
1977
Never Say You Can't Survive
1977
Short Eyes
1978
Do It All Night
1979
Heartbeat
1980
Something To Believe In
1980
The Right Combination (with Linda Clifford
1981
Love Is The Place
1982
Honesty
1985
We Come In Peace With A Message Of Love
1994
A Tribute To Curtis Mayfield
1990
Take It To The Streets
1994
A Tribute To Curtis Mayfield
1996
New World Order
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 fakten
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Geboren:
03.06.1942; Chicago, Illinois - USA



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 links
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Curtis Mayfield
:: englisch

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